Horst Schmedemann

„Es ist der Reiz der Gegensätze,
der mich anzieht. Einen blauen Himmel
zu malen, ist keine Kunst.“

Horst Schmedemann wurde 1934 in Schwerin geboren. Sein Lehrer und Ausbilder, der bekannte Maler Rudolf Gahlbeck, erkannte sein Talent und riet ihm, Lithograph zu werden. Nach dem Abschluss der Schule machte Horst Schmedemann von 1950 bis 1953 eine Lehre als Lithograph bei der damaligen Landesdruckerei in Schwerin. Nach dieser Ausbildung begann er ein Studium in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Da er sich als Student in der damaligen DDR nicht „linientreu“ verhielt, durfte er das Studium nicht beenden und kehrte Ende 1954 wieder nach Schwerin zurück. Seit 1965 beteiligte er sich an Kreis- und Bezirksausstellungen und war Mitglied der Künstlergruppe 65. Ab 1974 nahm er erfolgreich an zentralen Ausstellungen des bildnerischen Volksschaffens der DDR teil.

In den Jahren von 1982 bis 1987 wurde Horst Schmedemann mit mehreren Medaillen, Urkunden und Förderpreisen für seine Leistungen im künstlerischen Schaffen geehrt. Seine Arbeiten wurden in Mexiko, Moskau, Bratislava, Liberec/CSSR, Irak, Nepal, Polen, Bulgarien, Österreich, Schweden und vielen anderen Ländern gezeigt.

Die bekannten Kalender von Horst Schmedemann aus den Jahren von 1995 – 2004 dokumentieren in beeindruckender Weise sein Können als einer der besten Maler und Grafiker unseres Landes. Horst Schmedemann verstarb im August 2010 an Leukämie.

„Eine Landschaft muss nicht so aussehen, wie ich sie male.
Aber ich habe sie so erlebt“

Ausgewählte Kunstdrucke