Professor Walter Zschunke

Walter Zschunke wurde am 04.02.1913 geboren und verstarb am 25.10.1985.

“Es waren die Ideen der “Neuen Sachlichkeit”, das facettenreiche Arbeits- und Alltagsleben der Menschen, die sein künstlerisches Schaffen prägten.”

Talent und Hingabe zur Malerei prägten das Schaffen des Malers Professor Walter Zschunke von seiner Kindheit an in vielfältiger Form.

1947-1949 absolvierte er die Käthe Kollwitz Kunstschule in Berlin
1951-1952 Leiter der Grafischen Landeswerkstätten in Schwerin
1952 Berufung an die Berliner Grafischen Werkstätten
seit 1952 arbeitete er als freischaffender Maler und Grafiker

Walter Zschunke wird ausgewählt, als ausstellender Künstler an der 3. Deutsche Kunstausstellung im Dresdener Albertinum teilzunehmen. Er wird mit dem Fritz Reuter Kunstpreis geehrt. Er nimmt an der internationalen Kunstausstellung in Moskau teil. Es folgen eine Reihe von nationalen Ausstellungen in Leipzig, Halle, München, Berlin, Lübeck, Schwerin, Hamburg und Rostock. In den folgenden Jahren erfährt Walter Zschunke höchste nationale und internationale Ehrungen und Anerkennung. Anfang der 60er Jahre beleben sich seine Gedanken zur Neuen Sachlichkeit. Ausgedehnte Arbeits- und Studienreisen führten ihn auf das Fischland Darß und entlang der Ostseeküste bis Rügen. So entsteht eine Phase des höchsten kreativen Schaffens, bis er 1968 seine Heimatstadt Schwerin Schwerin verlässt. Übergesiedelt nach Berlin, arbeitet Walter Zschunke im Zentralverband der Bildenden Künstler. Erfolgreich nimmt er an einer Vielzahl nationaler und internationaler Kunstausstellungen teil. Eine schwere Krankheit setzte dem Leben des Künstlers unerwartet im Jahre 1985 ein Ende.

“Mit Enthusiasmus und unumstößlicher Willensstärke stellte sich mein Vater erfolgreich zu jener Zeit nicht selbstverständlichen Herausforderungen” [Dieter Zschunke]

Ausgewählte Kunstdrucke